Sportuhren – der heiße Trend oder unsportlicher Flop?

Sportuhren sind derzeitig so gefragt, wie nie zuvor. Wo liegt der besondere Reiz und was fasziniert uns an dem Kontroll-Modus? Können wir unsere eigene Leistung nicht mehr objektiv einschätzen, suchen wir unbewusst Unterstützung oder ist es einfch “in”? Sicher kann die Thematik nicht pauschal beantwortet werden: jeder ist ein Individuum und der Blickwinkel ist ebenso verschieden wie die eigene Motivation. Dennoch gibt es bestimmte Punkte, welche pushen und den inneren Schweinehund besiegen sollen. Vielleicht ist die Werbung ein gelungener Anlass, die überflüssigen Pfunde fallen zu lassen und endlich mit gesunder Ernährung die täglichen fünf, zehn oder fünfzehn Kilometer zu absolvieren? Dabei sollte natürlich niemals eine trendy Sportuhr fehlen! Trendy und modern geht schließlich immer!

Fitnessarmbäner, Activity Tracker und Fitness Tracker – für jeden die richtige Wahl

Kleine, smarte Geräte üben schon immer eine besondere Faszination aus. Dabei werden diese Wunderwerke der Technik immer leistungsstärker und gehören inzwischen schon irgendwie zum guten Ton. Dabei gilt, wie in sovielen Bereichen des sozialen Miteinander: dabei sein ist alles. Also sollte man sich keine Blöße geben und sich für ein modernes oder weniger auffälliges Modell aus der großen Familie der Fitness-Industrie entscheiden. Schließlich ist die Auswahl entsprechend umfangreich gewählt, sodass jeder Geschmack mühelos bedient wird. Und das Ergebnis? Was hat man nun eigentlich davon? Nun, schon recht viel: das eigene Leben wird rigoros und detailiert aufgezeichnet. Der Umfang bezieht sich natürlich auf die jeweilige Investition. Aber Standardwerte wie: Schrittzahl, absolvierte meter, verbrannte Kalorien, Uhrzeit und Schlafphase gehören schon zum normalen umfang jeder Sportuhr.

Eine Motivation für Faule

Der gute Wille ist meistens da. Doch leider überwigt dann doch: Kollege Schweinehund! Das tägliche Training kann schließlich auch morgen starten und man wird das Laufziel schon irgendwie schaffen? Doch ohne Druck funktioniert leider nur zu oft ganz wenig. Vielleicht ist das der Punkt, an dem die Sportuhr aktiviert worden ist. So sieht man das eigene Versagen stets vor Augen, oder im besten Fall: den persönlichen Fortschtitt! Also ein guter Anlass für mehr Engagement und Bewegung an der frischen Luft. Es geht eigentlich um die eigene Gesundheit. Aber ein bisschen spielt auch der Sportsgeist eine wichtige Rolle. Beim Auswerten der persönlichen Richtwerte möchte keiner gern verlieren. Der Gewinner strahlt und profitiert! Ein Hoch auf die Technik zum kleinen Preis und für jedermann mühelos und überall erhältlich.

Die Auswahl ist groß – der persönliche Geschmack entscheidet

Dank der großen Auswahl kann man auch von seiner persönlichen Lieblingsmarke eine angesagte Sportuhr erstehen. Diese muss nicht immer teuer sein. Auch im mittleren oder sogar unteren Preissegment sind inzwischen solide Modelle erhältlich. Diese glänzen natürlich in allen erdenklichen Farben und Gestaltungsmöglichkeiten. Langeweile hat dabei sicher keine Chance. Vom Enkel bis zum Großvater kann sich die gesamte Familie dem Fitnesswahn mit gutem Gewissen hingeben und gemeinsam wird gespielt, trainiert, gehofft und abgespeichert. Schließlich kann man seine besten Erfolge für die Ewigkeit, oder zumindest die nahe Zukunft aufbewahren und sich mit Stolz erfreuen.

Eine Sportuhr zur Angabe der Zeit

Selbstverständlich kann auch das modernste Modell einer tollen Sportuhr eine Funktion gewiss: die Angabe der Zeit! Doch inzwischen ist diese Funktion schon fast vom Aussterben bedroht. Es ist gewagt, eine Uhr für die Zeitangabe zu nutzen. Vielleicht ebenso vermessen, wie ein Handy (Verzeihung: Smartphone!) zum Telefonieren zu wählen?